- Akmosophie -
Die Lehre der Allgesundheit


Günther Enderlein

Die Akmosophie wurde von Prof. Dr. Günther Enderlein gegründet.

Seine Schriften und die darin abgehandelten Erläuterungen zur Lehre der Allgesundheit erschienen 1955 in einem dreibändige Werk unter dem Titel

AKMΩN

BAUSTEINE ZUR VOLLGESUNDHEIT UND AKMOSOPHIE

Warnung an die Menschheit

Herausgegeben von Professor Dr. Günther Enderlein

Erschienen im IBAC-Verlag Aumühle, Bez. Hamburg, 1955




Auszug aus Band 1 S.15

Zur Namengebung des Begriffes Akmosophie.
Von Studienrat Dr. Siegfried Nimtz
Member of the Society for Freedom in Science at Oxford (Aus dessen Nachlass)


Bei der Begründung der Lehre der "Vollgesundheit" verlieh Professor Dr. Günther Enderlein dieser Lehre den Namen Akmosophie. Für den Begriff der Voll-Gesundheit steht bei den alten Griechen das Wort „akmae“. Dieses entstand aus dem um vieles älteren Namen des kleinasiatischen Vollgesundheits-Gottes "Akmon", aus dem Enderlein das Wort Akmosophie ableitete. Damit bezeichnete er die Lehre von der Vollgesundheit als eine Ganzheitslehre der Gesetze der Lebensgestaltung. Mit dieser Namengebung erweckte der Biolog Enderlein zugleich eine Betrachtungsweise zu neuem Leben, die, von den Alt-Indern, Babyloniern und Ägypter ausgehend, in der Humoralpathologie des Hippokrates ihren eigentlichen Entwicklungsabschluss fand.

Durch die Erkenntnis der Akmosophie sind wir heute in der Lage, die Hauptfaktoren aus dem Begriff der Humoralpathologie zu isolieren; sie wurden z.T. bisher der Immunbiologie eingeordnet, eine Kategorie, die sich durch Fassung der Akmosophie erübrigt. Die Grundlagen der Akmosophie Günther Enderleins zu einer umfassenden Gesundheitswissenschaft weiter entwickelt, das ist das Ziel der „Akmosophischen Gesellschaft“. Was der Menschheit der ältesten Kulturen aus dem Instinkt heraus zufloss, das muss nunmehr in voller Bewusstheit geschehen: innere Verwirklichung eines vollgesunden Menschenbildes...

Band 1 S.17-18

Allen jenen mythischen Weisheiten liegen die gleichgerichteten Lehren zugrunde, die das Wissen um die göttliche Lebensgebote und die Gefahren der Anwendung zum Mittelpunkt haben. Diese Rolle des Wahrers der höchsten Lebensgesetze und des Vollstreckers der göttlichen Befehle hatte der Vollgesundheits-Gott Akmon zu spielen.

Er ist der hohe Bote, der zum Hüten der göttlichen Ordnung geschickt ist. Erscheint er in der griechischen Mythologie auch als Personifikation des Ambos, so liegen eben hierin die alten Beziehungen zum Schmiedehandwerk, dem Bergwerk und er Metallzubereitung.

Der Name Akmon wird den Götternamen beigegeben. Akmon ist der Sohn der G a i a, der Vater des Uranos, des Eros, des Charon: nach anderen Quellen ist Akmon der Beiname der Okeanos und des Aither (nach Hesiod, Hesychius). Akmon ist der Gefährte des Diomedes, des Aineas, der Sohn des Manes, des phrygischen Hauptgottes Eponynos und Gründer der Stadt Akmonia in kleinasiatischen Phrygien an der Strasse nach Philadelphia.

Der Name Akmon als Begriff des Himmels und der Erde erinnert an die mythologischen Anfänge und wird als göttlicher Beiname in Erinnerung seiner Heilbedeutung benutzt, als Begriff des Hohen, Umfassenden, des Zeichens der Fülle des Lebens und der Gesundheit. …






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